Umfrage: Deutsche kaum noch an der der D-Mark interessiert

Umfrage: Deutsche kaum noch an der der D-Mark interessiert - Es ist bereits 20 Jahre her, dass die D-Mark durch den Euro ersetzt wurde und mittlerweile gibt es nur noch wenige Deutsche, die eine Sehnsucht nach der alten Währung verspüren. Im RTL Trendbarometer gaben nur noch 33 Prozent der Befragten an, mit Sehnsucht an die alte Währung zurückzudenken. Im letzten Jahr waren es noch 45 Prozent gewesen. Allerdings hat auch noch jeder 3. Deutsche D-Mark im Haus - ganz trennen können sich viele von der alten Währung also nicht.Insgesamt scheint aber die Mehrheit der Deutschen mit dem Euro zufrieden zu sein.

Bei RTL heißt es zur Umfrage:

Über die Hälfte der Befragten (54%) gibt an, dass es nach wie vor vorkommt, dass sie bei größeren Anschaffungen Euro-Preise in D-Mark umrechnen. Vor allem die über 45-Jährigen (45- bis 59-Jährige: 67%; 60 Jahre und älter: 67%) geben an, bei größeren Anschaffungen die Euro-Preise noch in D-Mark umzurechnen. Überdurchschnittlich häufig trifft dies außerdem auf die Anhänger der AfD zu (76%). Insgesamt ist der Anteil derer, die manchmal noch die Preise in D-Mark umrechnen, in den letzten zwölf Jahren deutlich gesunken (2009: 70%). Rund zwei Drittel der Befragten (69%) und damit etwas weniger als noch vor zehn Jahren (-10 Prozentpunkte) haben persönlich den Eindruck, dass das Leben in Deutschland durch die Einführung des Euro teurer geworden ist. Jeder Vierte (27%) teilt diesen Eindruck nicht. Dass das Leben in Deutschland durch die Einführung des Euros teurer geworden ist, meinen insbesondere die Bewohner im Osten der Bundesrepublik (82%), die über 45-Jährigen (45- bis 59-Jährige: 82%; 60 Jahre und älter: 81%) sowie die Anhänger der AfD (92%).

Die Entwicklung der Preise wird aber eher kritisch gesehen. Die Mehrheit der Befragten erwartet für die kommenden Monate weiter hohe Preise und sogar weiter steigende Preise. Nur 8 Prozent der Befragten geht davon aus, dass die Preise sinken werden - angesichts der hohen Inflationsraten scheint das auch insgesamt eher unwahrscheinlich.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 17. bis 20. Dezember 2021 erhoben. Datenbasis: 1.005 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-3 Prozentpunkte. Quellenangabe RTL/ntv Trendbarometer

Veröffentlicht:: 29.12.21 07:17